Datenbank festlegen

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Datenbank festlegen

> Letzte Änderungen am 14.09.2017 <

Beim Programmstart muss der Notenmanager Schulversion mitgeteilt werden, welche Datenbank für die neue Session genutzt werden soll.

Windows Registry

Dies ist momentan (Stand Nov. 2013) noch die voreingestellte Methode. Wird dem Notenmanager beim ersten Programmstart nicht auf eine der anderen beiden Weisen (s. unten) ein Datenbankpfad mitgeteilt öffnet sich ein Dateidialog zur Datenbankauswahl. Wenn Sie eine Auswahl getroffen haben (standardmäßig ist es die nmdaten04.mdb aus dem Installationsverzeichnis) wird dieser Pfad in der Windows Registry in dem Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\beSoft\nmSV gespeichert.

Auf diesen Zweig der Registry hat nur ein Administrator (Domäne, Lokal) Schreibzugriff. Daher muss dieser erste Programmstart zum festlegen der Datenbank mit Administratorrechten erfolgen.

Konfigurationsdatei

Alternativ kann im Programmverzeichnis des Notenmanagers eine Konfigurationsdatei mit dem Namen nmsv.conf angelegt werden. Diese enthält dann folgende Einträge (Zeilen):

Beim Einsatz einer Jet-Datenbank ("Access"-Datenbank, Endung mdb)

dbfile = [Pfad zur Datenbank, UNC-Pfade sind möglich; Bsp: X:\NM\nmdaten04.mdb oder \\server1\nm\nmdaten04.mdb]

dbtype = jet

Beim Einsatz eines PostGreSQL Datenbankservers

In diesem Fall wird die Konfigurationsdatei bei der Installation mit Hilfe des Programms PGSetup automatisch mit den richtigen Werten erstellt (siehe PostGreSQL Konfiguration)

dbtype = pg

nmbasisverzeichnis = [Verzeichnis für gemeinsame Dateien wie trenn.mdb, ordkopf.gif, elektronisches Siegel, ...]

dbserverport = [Port des Datenbankservers, normalerweise 5432]

dbserver = [Name oder IP des Datenbankservers, z. B. server1 oder 192.168.123.1]

dbname = bsnmXXXX [XXXX steht für die Schulnummer; Bsp: bsnm0608]

dbuser = nmsvXXXX [XXXX steht für die Schulnummer; Bsp: bsnm0608]

dbpassword = [verschlüsseltes Passwort]

Kommandozeilen-Parameter

Sie können dem Notenmanager auch direkt beim Programmaufruf über den Parameter /dbf= einen Pfad zur Jet Datenbankdatei übergeben. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Notenmanager-Symbol, wählen Eigenschaften und setzen in dem Feld Ziel hinter "... \NMangerSV.exe" den Parameter ein (auch hier sind UNC-Pfade möglich). Beispiel:

X:\NM\NManagerSV.exe /dbf=X:\NM\nmdaten04.mdb

Wenn Sie den Notenmanager zusammen mit einem PostGreSQL Datenbankserver verwenden können Sie über den Kommandozeilen-Parameter /cfg= den Dateinamen der Konfigurationsdatei festlegen, die beim Programmstart ausgelesen werden soll.

WICHTIG: Die Konfigurationsdatei MUSS im Programmverzeichnis liegen! Geben Sie nur den Dateinamen ohne den Pfad an. Beispiel:

X:\NM\NManagerSV.exe /cfg=nmsv_rs.conf

 

Reihenfolge der Abarbeitung

Der Notenmanager lädt zuerst die Pfadangaben aus der Windows Registry. Unabhängig davon, ob dort ein Pfad eingetragen ist oder nicht, wird nach der Konfigurationsdatei nmsv.conf gesucht. Ist sie vorhanden werden die Daten aus der Konfigurationsdatei übernommen und die Daten aus der Registry verworfen.

Gleiches geschieht mit dem Kommandozeilen-Parameter: ist dieser vorhanden wird dieser übernommen und alle anderen Daten verworfen.

Findet sich an keinem Ort eine gültige Pfadangabe öffnet sich ein Dateidialog.

Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten

Welche Variante Sie wählen hängt unter anderem auch davon ab, wie Sie den Notenmanager installiert haben und wie die Situation vor Ort ist.

Die Variante Kommandozeilen-Parameter empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie mit einer Programminstallation verschiedene Datenbanken verwalten müssen (z. B. mehrere Schularten unter einem Dach). Der Nachteil diese Variante ist, dass Sie nur bei Programmaufrufen über das betreffende Icon funktioniert.

Ruft ein Benutzer den Notenmanager z. B. direkt aus dem Programmverzeichnis auf wird unter Umständen - wenn z. B. in der Registry eine andere Pfadangabe gespeichert ist - eine falsche Datenbank geöffnet.

Bei lokal installiertem Notenmanager (nur die Datenbank liegt auf dem Server) wäre die Windows Registry Variante zu bevorzugen. Der Pfad kann dann nicht von den Benutzern aus Versehen geändert werden.

Liegt das Programm aber auf dem Server ist die Konfigurationsdatei zu bevorzugen. Im Sinne einer einfachen und zentralen Administration reicht dann eine Änderung an dieser Datei um alle Notenmanager-Installationen automatisch auf die richtige Datenbank zu lenken.