Überblick

<< Click to Display Table of Contents >>

Navigation:  Notenmanager Schulversion > Administrator Handbuch >

Überblick

> Letzte Änderungen am 14.09.2017 <

Die Notenmanager Schulversion ist eine Mehrbenutzer-Datenbankanwendung. Auf einem zentralen Server (Windows, Linux, leistungsfähige NAS) wird dazu entweder eine Datenbank in einer Netzwerk-Freigabe abgelegt (dateibasierte Jet-Datenbank) oder ein Datenbankserver installiert (PostGreSQL). Der Notenmanager greift dann von einem oder mehreren Clientrechnern aus auf diese Datenbank zu.

 

Installationsdateien

Programmdateien: dazu gehört das Hauptprogramm NManagerSV.exe sowei einige Zusatzprogramme, die für bestimmte Funktionen aufgerufen werden. Alle Programmdateien müssen zusammen in einem Verzeichnis liegen, damit der Notenmanager ordnungsgemäß ausgeführt werden kann.

Client-Dateien: Als der die Entwicklung des Notenmanager 1998 begann war Microsofts ActiveX-Technologie gerade top-aktuell. Auch die Notenmanager Schulversion 4 nutzt noch diese Technologie.  Die verwendeten (ActiveX-) Dlls müssen zwingend auf den Computern lokal installiert werden, üblicherweise  in das System32-Verzeichnis.

Datenbank: Der Notenmanager kann entweder mit einer Jet-Datenbank ("Access-Datenbank") oder zusammen mit einem PostGres-Datenbankserver betrieben werden. Die Datenbank muss auf jedem Fall auf einem Server abgelegt werden, der von allen Client-Computern erreichbar ist.

Gemeinsame Dateien: Neben der Datenbank gibt es noch eine Reihe weiterer Dateien auf die alle Notenmanager-Installationen zugreifen können müssen. Diese Dateien werden in das gleiche Verzeichnis wie die Jet-Datenbank installiert. Wird ein PostGres-Datenbankserver eingesetzt wird trotzdem ein Verzeichnis für die Datenbank und die gemeinsamen Dateien erstellt. Die Jet-Datenbank bleibt dann allerdings ungenutzt.

 

Einzelplatzinstallation

Wenn Sie z. B. zu Testzwecken den Notenmanager netzwerkunabhängig auf einem Rechner installieren wollen empfiehlt sich einfacherweise die Verwendung der Jet-Datenbank. Auch in diesem Fall empfiehlt es sich aber, die Datenbank und die gemeinsamen Dateien NICHT in das Programmverzeichnis zu legen, da es dann unter Umständen zu Problemen mit Zugriffsrechten kommen kann.

Natürlich können Sie auch auf dem Rechner den PostGres-Datenbankserver installieren und dann die Schulversion zusammen mit diesem einrichten. Der Vorteil ist dann, dass per Datensicherung und Rücksicherung (Backup und Restore) die Daten einfach auf eine PostGres-basierte Client-Serverinstallation übertragen werden können.

Serverinstallation

Abhängig von der Leistungsfähigkeit der Computer und der Netzwerkverbindung (Stabilität und Geschwindigkeit) gibt es verschiedene Möglichkeiten den Notenmanager im Netzwerk zu installieren.

 

Variante A (empfohlen)

Auf dem Netzwerkserver werden sowohl die Datenbank als auch die Programmdateien installiert. Datenbank und Programmdateien können im gleichen Verzeichnis liegen, müssen aber nicht. Auf jeden Fall muss für die Benutzer des Notenmanagers der Zugriff auf die Verzeichnisse im Netzwerk freigegeben werden.

Auf den Client-Rechnern werden dann nur die Dlls installiert sowie ein Icon auf dem Desktop abgelegt, das den Notenmanager aus der Server-Freigabe heraus startet.

 

Variante B

Auf dem Netzwerkserver liegt nur die Datenbank in einer Freigabe, die Programmdateien und die Dlls werden auf jedem  Client lokal installiert.

Vorteil: beim Programmstart ist die Belastung des Netzwerkes niedriger ist, da nur die Daten aus der Datenbank übertragen werden müssen, nicht aber das Programm selber. Vor allem wenn Teile der Übertragungsstrecke über ein WLAN laufen bringt dies erhebliche Geschwindigkeitsvorteile. Bei kabelgebundenen Netzwerken mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s oder mehr ist der Geschwindigkeitsgewinn aber nicht zu spüren.

Nachteil: die Pflege des Systems ist wesentlich aufwändiger. Die regelmäßigen Updates müssen dann auf allen Rechnern durchgeführt werden und auch im Supportfall ist die Fehlersuche wesentlich schwieriger, da die Logdateien auf den Client-Rechnern und nicht zentral auf dem Server liegen (wie bei Variante A).